Über dreißig Jahre hat es gedauert, bis eines der größten Geheimnisse des Zauberwürfels enträtselt wurde. Zwar gab es schon relativ früh nach Erscheinen des Würfels diverse Lösungsstrategien, die es dem geübten Würfelakrobaten erlaubten, das Zauberding in weniger als einer Minute wieder in die Ausgangslage zurück zu drehen. Doch waren alle diese Strategien weit davon entfernt optimal zu sein im mathematischen Sinne. Da waren schnell mal 40 oder 50 Drehungen fällig um den Zauberwürfel zurückzusetzen. Dass es aber mit viel weniger Zügen geht, das hat vor Kurzem der Informatiker Tomas Rokicki mit Unterstützung von Suchmaschinengigant Google bewiesen. Mit Hilfe freier Rechenleistung auf Googles Servern gelang ihm der Nachweis, dass man zur Lösung des Zauberwürfels maximal 20 Züge braucht. Damit ist der Zauberwürfel quasi geknackt!